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Der Einzug der E-Mail ins Auto

eMail im Auto

Zu einer der aktuellsten und interessantesten Entwicklungen im Bereich der “Connected Cars”, sprich der Vernetzung moderner Karossen und die Anbindung an das mobile Internet, gehört wohl der Einzug der E-Mail in das Auto. Vielfältige Systeme der Hersteller bieten sowohl Businesskunden als auch Kommunikationsjunkies Möglichkeiten, E-Mails während der Fahrt zu empfangen und zu versenden.
Selbstverständlich darf die Sicherheit im Straßenverkehr dabei nicht vernachlässigt werden, daher arbeiten alle gängigen Systeme im Auto mit Hilfe von Sprachsteuerung. Die eingehende E-Mail wird elegant vorgelesen und kann direkt per Diktat beantwortet werden. Beide Hände bleiben somit am Steuer und die Augen im Optimalfall zielgerichtet auf der Fahrbahn. Dabei ist allerdings zu beachten, dass nicht jedes System die gesprochenen Worte in Text umwandelt, zum Teil wird der aufgezeichnete Monolog als WAV-Datei der ausgehenden E-Mail angehängt.

Zu viele Systeme und Kommunikationseinrichtungen im Auto können allerdings auch ablenken. Hier werden die Hersteller noch unter Beweis stellen müssen, dass die Benutzerfreundlichkeit auf einem hohen Niveau ausgereift ist und es keine versicherungstechnischen Probleme z.B. im Falle eines Unfalls gibt. Bekanntermaßen zahlen die KFZ-Versicherungen nicht bei grober Fahrlässigkeit.

Unterwegs immer online – längst keine Zukunftsmusik

Die Internetanbindung eines Fahrzeugs ist wahrlich nicht neu – mit dem Einzug der Smartphones und dem Netzausbau der großen Provider hinsichtlich immer höherer Datenübertragungsraten erfreut sich das mobile Internet großer Beliebtheit. Die Autoindustrie, die Zulieferer und natürlich die Netzanbieter selbst arbeiten derzeit auf Hochtouren an diversen Konzepten. Ein Beispiel zur Nutzung des Mediums E-Mail im Auto ist das von Continental und Telekom entwickelte System “AutoLinQ”. Es basiert auf dem Android-Betriebssystem und lässt sich durch verschiedene Apps beliebig erweitern, befindet sich allerdings noch in der Entwicklungsphase.

Eine günstigere Alternative dazu stellt der Einsatz von Smartphones mit entsprechender Software dar. Der Vorteil daran ist unter anderem, dass solche Geräte sowohl mit als auch ohne Auto genutzt werden können. Ein Beispiel stellt das iPhone dar, welches ein Sprachsteuerungssystem “Siri” mit an Bord hat. Die komplette E-Mail Kommunikation lässt sich im Auto bequem per Sprache steuern, auch Termine können erstellt oder verschoben werden.

Die Marktreife und Massenkompatibilität dieser Systeme ist derzeit noch nicht vollständig gegeben, allerdings geht der Trend eindeutig in eine positive Richtung, so dass die Kommunikation per E-Mail im Auto nicht mehr nach reiner Zukunftsmusik klingt.