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E-Mail-Marketing: Werbung im digitalen Postfach

eMail-Newsletter

Werbung ist ein unerlässliches Mittel, will man seine Produkte und Dienstleistungen nicht nur bekannt machen, sondern letztlich auch verkaufen. Neben beispielsweise Anzeigen und TV-Spots setzen viele Unternehmen inzwischen verstärkt auf professionelles E-Mail-Marketing. Wir zeigen Ihnen, welche Vorteile es hat und wann es sich besonders lohnt.

Der Großteil der Internetnutzer hat eine Mail-Adresse

Statt teure Fernseh-Kampagnen schalten zu lassen oder Werbeflächen zu mieten, kann man heutzutage unter Umständen ein Produkt mit vergleichsweise geringem Aufwand ebenso effektiv vermarkten. Je nach Unternehmen und dazugehöriger Zielgruppe, ist cleveres E-Mail-Marketing manchmal sogar der bessere Weg, um seine Kunden anzusprechen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Abhängig davon, welche Statistik man zurate zieht, stellt man fest, dass inzwischen rund drei von vier Deutschen das Internet nutzen. Insbesondere die rasante Verbreitung von Smartphones hat dafür gesorgt, dass wir auch immer häufiger ins Netz gehen. Dieser Umstand ist wichtig, will man die Bedeutung der E-Mail in unserer Gesellschaft einordnen. Als Kommunikationsmittel hat sie den herkömmlichen Brief für den privaten Gedankenaustausch nahezu abgelöst, sodass selbst ältere Generationen mehr und mehr darauf zurückgreifen. Hinzu kommt, dass viele Online-Dienste wie soziale Netzwerke für die Registrierung und Nutzung nach einer Mail-Adresse verlangen. Mit anderen Worten: Der Großteil der Internetnutzer in Deutschland hat bereits eine eigene E-Mail-Adresse und kommt daher prinzipiell für diese Form des Online-Marketings in Frage. Doch noch viel wichtiger als die theoretische Reichweite ist die Möglichkeit Werbung zielgerecht zu verteilen. Kunden, die sich für einen Newsletter anmelden, haben (zumindest für den Moment) echtes Interesse. Der Streuverlust ist damit viel geringer als beispielsweise bei Radio-Werbung, bei der Teile der Hörerschaft sich vielleicht nicht immer angesprochen fühlen. Für Firmen, die eine starke Internetpräsenz haben, ist das Einbauen von entsprechenden Links in Werbe-Mails zudem ein wichtiger Faktor, um die Besucherzahlen zu steigern und die Bekanntheit ihrer Seiten zu vergrößern.

Newsletter als Pendant zu Print-Werbemitteln

Die geläufigste Form des E-Mail-Marketings ist der Newsletter. Diese in der Regel periodisch versendete Werbe-Mail informiert den Kunden über Produktneuheiten, weist auf Preisnachlässe oder Gutscheinaktionen hin oder lädt zu einem Gewinnspiel ein und ist damit das elektronische Pendant zu über den Postweg versandten Werbemitteln. Allerdings sollte man es mit der Häufigkeit des Newsletters in einem bestimmten Zeitraum nicht übertreiben. Erhält ein Kunde ohnehin schon viele verschiedene Newsletter oder bietet der abonnierte Newsletter ihm keinen wirklichen Mehrwert, wird er schnell abbestellt. Den Button zur Abmeldung sollte man relativ leicht zu finden im unteren Teil des Newsletters platzieren, um keinen Frust zu provozieren. Technisch möglich ist eine persönliche Ansprache des Kunden mit Herr beziehungsweise Frau Mustermann. Umfragen haben gezeigt, dass allein diese Maßnahme schon eine deutlich bessere Kundenbindung bewirkt. Natürlich gelten für die E-Mail-Werbung die üblichen Vorteile digitaler Erzeugnisse gegenüber den Printprodukten. So fallen keine Druckkosten an und der Versand erfolgt schnell über den ganzen Globus, eine Internetverbindung vorausgesetzt. Newsletter enthalten entweder Text mit einer eingebundenen Grafik oder werden direkt im HTML-Format verschickt. Letzteres ist zwar aufwendiger zu programmieren und benötigt mehr Speicherplatz, hinterlässt aber einen professionellen Eindruck und ist dank immer schneller werdender Netzgeschwindigkeiten kein Problem. Neben den Newslettern ist deshalb der Versand von ganzen E-Katalogen keine Seltenheit mehr, gerade im Textil-Bereich.

E-Mail-Marketing als Erweiterung der Kommunikationskanäle

Ein großer Vorteil des E-Mail-Marketings ist dessen Auswertbarkeit. Anhand von Klickzahlen und Abonnement-An- respektive -Abmeldungen lässt sich jederzeit feststellen, auf welche Angebote der Kunde zurückgreift und wo eventuell Nachholbedarf besteht. So lassen sich relativ schnell Kampagnen an die Bedürfnisse der Kunden anpassen oder auf aktuelle Entwicklungen in das Layout miteinbeziehen. Newsletter und E-Kataloge dürfen dabei jedoch nicht als Allheilmittel oder gar Alleinlösung für Unternehmenswerbung gesehen werden, erst im Zusammenspiel mit bestehenden Kanälen erreicht man die gewünschte Zielgruppe möglichst umfassend.