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Der optimale Zeitpunkt zum Versenden eines Newsletters

Newsletter-Versand Zeitpunkt

Online-Marketing ist heute auf vielen Ebenen möglich. Trotz aller Veränderungen der digitalen Welt hat doch eine Methode schon seit Jahren Bestand: der Newsletter. Die Vorteile liegen auf der Hand. Sowohl Kunden als auch Geschäftspartner werden mit gebündelten Informationen und Angeboten per Mail versorgt, ohne erst danach fragen zu müssen. Wann jedoch ein Newsletter versendet wird, wirkt sich entscheidend auf die Leserzahlen aus.

Klickzahlen ähneln Leserzahlen

Gibt es den perfekten Zeitpunkt zum Versenden von Newslettern? Die Antwort ist: nein. Wenn es diesen gäbe, würden alle Unternehmen ihre Newsletter zum gleichen Zeitpunkt schicken und damit die Leserschaft mit einer Flut von E-Mails überfordern. Der Versand einer Marketing-Mail erfolgt immer an den gesamten Verteiler in einem festgelegten Intervall, zum Beispiel täglich, wöchentlich oder monatlich. Wie der Name schon sagt: Newsletter sollten nur dann verschickt werden, wenn sie auch wirklich NEWS enthalten. Ein nichtssagender Inhalt schadet den Trafficzahlen, denn nachfolgende Newsletter werden dann überhaupt nicht mehr gelesen. Neben dem richtigen Intervall ist der Zeitpunkt in des Versands essentiell. Dafür ist es von Vorteil, die Zielgruppe der Website und ergo die des Newsletters zu kennen. Die Klickzahlen der Homepage dienen als Orientierung. Wird die Seite meistens am Wochenende in den späten Abendstunden aufgerufen? Dann empfiehlt es sich, den Newsletter zu eben dieser Zeit zu versenden. Eindeutige Ergebnisse liefert zudem ein Test des Verteilers: Halbieren Sie diesen und schicken Sie den Newsletter an zwei verschiedenen Tagen raus. Nun erkennen Sie an der Öffnungsrate, welcher Tag geeigneter ist. An diesem Tag teilen Sie Ihren Verteiler nochmals auf, um herauszufinden, welche Uhrzeit die optimale ist.

Geschäftspartner lesen morgens

Um genannten Verteiler-Test nicht bis in Unendliche wiederholen zu müssen, lohnt es sich zu wissen, wann bestimmte Zielgruppen vorwiegend E-Mails lesen. Man unterscheidet zwischen Mail-Marketing unter Geschäftspartnern und zwischen Unternehmen und ihren Kunden. Bei ersterem, auch Business to Business oder B2B genannt, geht es vor allem um die Vermarktung von komplexen Produkten und Dienstleistungen. So erhält beispielsweise ein Automobilhersteller Newsletter von der Firma, die die Ölwannen für seine Fahrzeuge herstellt und auf neue Technologien und Información Angebote aufmerksam machen will. Auch die Ankündigung neuer Projekte und die Stärkung des eigenen Markenimages können bei B2B-Newslettern im Mittelpunkt stehen. Die höchsten Öffnungszahlen erreicht man beim B2B-Marketing von Dienstag bis Donnerstag zwischen 9 und 12 Uhr. Warum? Morgens wird in den meisten Büros der Postverkehr abgearbeitet. Da aber montags noch viel vom Wochenende liegen geblieben ist und freitags das anstehende Wochenende für Arbeitsdruck sorgt, haben die meisten Geschäftspartner unter der Woche am meisten Zeit um sich E-Mails in Ruhe durchzulesen. Geschäfts-Newsletter sollten keinesfalls am Wochenende oder in den späten Abendstunden versandt werden. Die Gefahr, dass sie am nächsten Morgen ungelesen im Papierkorb landen, ist zu groß.

Das genaue Gegenteil bei Kunden

Neben dem B2B-Modell gibt es bei Newslettern auch die Form des B2C, also Business to Costumer. Bei der Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren Endverbrauchern steht üblicherweise der Verkauf von Produkten im Vordergrund. B2C-Newsletter enthalten dementsprechend oft Rabattaktionen oder Artikelvorstellungen. Der Versandzeitpunkt dieser Newsletter ist immer dann am effektivsten, wenn die Kunden frei von Arbeitsstress und Verpflichtungen sind. Primär nach 18 Uhr und an den Wochenenden, vor allem aber am Sonntagabend ist die Öffnungsrate am größten. Um den Kunden an die Firma zu binden und zu erreichen, dass auch nachfolgende Newsletter von ihnen gelesen werden, sollte der Newsletter exklusive Angebote enthalten, die so nirgends online zu finden sind. Im Gegenzug müssen die Vorteile des Newsletters auf der Homepage angepriesen werden. Nur dann stellen die Konsumenten bereitwillig ihre E-Mail-Adresse zur Verfügung und Ihr Newsletter-Verteiler wächst beständig.