Name/Branche
PLZ/Ort
DasÖrtliche
DasTelefonbuch
GelbeSeiten

Die besten E-Mail Programme im Überblick

eMail-Programme

E-Mail-Programme erleichtern den Umgang mit mehreren Postfächern und verfügen mitunter über Funktionen, die klassische Webmail-Dienste nicht anbieten. Doch welches Programm überzeugt am meisten? Welches eignet sich eher für besondere Aufgaben?

E-Mail-Programme sparen lästige Ab- und Anmeldevorgänge

Eine Adresse für die Arbeit, eine für private Zwecke, eine für die Anmeldung in sozialen Netzwerken, bei Online-Gewinnspielen etc. – schnell hat man heutzutage eine ganze Reihe an E-Mail-Adressen beisammen, die alle mal mehr, mal weniger gründlich geprüft werden wollen. Hat man nicht gerade einen eigenen Server oder kostenpflichtig mehrere Adressen bei einem Webmail-Account freigeschaltet, käme man nicht um mehrere lästige An- und Abmeldevorgänge herum. Viel einfacher geht es allerdings, wenn man seine Mails via Mail-Client verwaltet. E-Mail-Programme interagieren mit dem jeweiligen Mailserver, indem sie Nachrichten dort direkt öffnen oder von dort lokal speichern. In unserer Übersicht stellen wir die aktuell interessantesten Programme vor.

Mozilla Thunderbird

Ergänzend zum hauseigenen Browser Firefox schickt Mozilla seinen Client Thunderbird ins Rennen. Das Programm ist für alle gängigen Betriebssysteme wie Windows, Mac und Linux verfügbar. Wie alle Anwendungen aus dem Mozilla-Projekt ist auch Thunderbird kostenlos. Zu den großen Stärken von Thunderbird gehören zweifellos die zahllosen Add-Ons, mit denen man seinen Client individuell modifizieren kann. Angefangen bei optischen Spielereien geht das bis zu Werbeblockern, Kalenderfunktionen und der Möglichkeit, via Client direkt Webseiten aufzurufen. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist der Spamfilter, der anhand des Nutzerverhaltens lernt und damit schon nach kurzer Zeit mit hoher Wahrscheinlichkeit erkennt, bei welchen Nachrichten es sich um Spam handelt. Wie in der Folge verfahren wird, kann man selbst bestimmen. Generell lässt einem das Programm sehr viele Freiheiten.

Microsoft Outlook

Wenn es um E-Mail-Verwaltung geht, kommt man um den Namen Outlook (nicht zu verwechseln mit Outlook Express) nicht herum. Im neuen Design managt man mit der 2013er Version nicht nur den Posteingang, sondern kann zugleich soziale Netzwerke in das Programm einbinden. Allgemein fungiert Outlook als kommunikativer Alleskönner. Adressbuch, Terminkalender, E-Mail-Dienst und soziale Netzwerke: All das lässt sich leicht unter einen Hut bringen. Das Programm kann für Windows oder Mac OS verwendet werden. Als Teil von Microsoft Office ist Outlook allerdings nur im kostenpflichtigen Paket erhältlich.

Apple Mail

Standardmäßig ist Apple Mail auf jedem Apple-Gerät mit dem Betriebssystem Mac OS X vorhanden. Apple-ferne Betriebssysteme können Apple Mail nicht installieren. Als Nutzer des Programms profitiert man von der nahtlosen Einbindung in andere Arbeitsprozesse, insbesondere im Zusammenspiel mit Bildprogrammen und dem systeminternen Adressbuch. Sowohl POP3 als auch IMAP werden für mehrere aktive Konten unterstützt. Beinahe berüchtigt ist Apple Mail dafür, Funktionen zu besitzen, die nirgends ausführlich dokumentiert sind. So lassen sich beispielsweise Alias-Adressen (mehrere E-Mail-Adressen auf einem E-Mailkonto) problemlos einrichten.

Windows Live Mail

Das Gegenstück zu Apple Mail bildet Windows Live Mail, das nur auf Windows-Rechnern installiert werden kann. Der Nachfolger zu Outlook Express beziehungsweise Windows Mail ist zwar nicht mehr serienmäßig auf Windows-Systemen vorhanden, lässt sich aber über Windows Live kostenlos installieren. Von der Funktionsweise ähnelt Live Mail Thunderbird, ohne jedoch dessen vielfache Einstellmöglichkeiten zu haben. Dennoch ist Live Mail für die Verwaltung von Adressen mit IMAP oder POP3 geeignet. Als Besonderheit koordiniert das Programm ausgewählte RSS-Feeds und ist eng verbunden mit dem Windows Live Messenger.

Fazit

Die grundsätzliche Verwaltung von mehreren Postfächern ist mit allen vorgestellten Programmen möglich. Wofür man sich entscheidet, hängt von Feinheiten ab. Wer ein Apple-Gerät besitzt, hat keinen Grund, der hauseigenen Apple Mail nicht zu vertrauen. Linux-Betriebssystemler haben mit Thunderbird einen sehr guten Client, allerdings auch kaum Auswahl. Als Windows-Nutzer stellt sich eigentlich nur die Frage, wie eng man mit den systeminternen Komponenten verknüpft ist oder sein will. Nutzt man beispielsweise den Windows Live Messenger nicht, bietet sich auch hier Thunderbird als Alternative zu Windows Live Mail an. Outlook verfügt zwar über nette soziale Tools, die aber über die eigentliche E-Mail-Verwaltung hinausgehen. Zumal das Programm im Gegensatz zu Thunderbird und Live Mail kostenpflichtig ist und somit wohl nur in Frage kommt, wenn man sich ohnehin Office zulegen will.