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Amazon SES: Massen- und Transaktions-E-Mails für Unternehmen

Massen-eMails

Cloud-Computing liegt im Trend – und ist Privatanwendern vor allem als leistungsstarker und innovativer Support für Multimedia-Anwendungen ein Begriff. Auch Amazon promotet seine Cloud öffentlich vor allem unter diesem Fokus.
Parallel dazu betreibt der Online-Händler bereits seit 2002 seine Cloud-basierten Amazon Internet Services (AWS) für Entwickler und professionelle Nutzer. Seit Januar 2011 gibt es innerhalb des Amazon-Ökosystems auch das Feature “Amazon Simple E-Mail Service” – eine leistungsstarke Messenger-Plattform, die pro Tag und Kunde das Verschicken von bis zu einer Million Mails ermöglicht. Der Service ist eine Weiterentwicklung der Amazon-internen IT-Kommunikationsstruktur mit Kunden und deren B2B-Vermarktung als Cloud-Applikation.

Kostengünstiger E-Mail Service mit Open-Source-Charakter

newsletterAmazon Simple E-Mail Service (SES) bietet für Business-Anwender eine kostengünstige und effiziente Alternative zum Betrieb eines eigenen Mail-Servers oder der Nutzung eines lizenzierten E-Mail Service. SES lässt sich mit allen anderen Anwendungen kombinieren, die bereits auf Amazons Elastic Compute Cloud (EC2) gehostet sind. Der Zugriff erfolgt über einfache API-Schnittstellen dieser Applikationen.
Amazon vertreibt SES der Tendenz nach als Open-Source-Modell. In der Adaptionsphase ist es für die Entwickler kostenlos, danach werden geringe und von der Anzahl der Mails abhängige Datenübertragungsgebühren erhoben. Lizenzgebühren, Mindestumsätze oder eine langfristige vertragliche Bindung gibt es nicht.

Monitoring und Analyse inklusive

Die Freischaltung des SES-Accounts erfolgt in Etappen: Zunächst erlaubt Amazon nur 200 E-Mails täglich/eine E-Mail pro Sekunde an verifizierte Adressen. Mail-Anzahl und Datendurchsatz steigern sich dann sukzessive. Nach drei Wochen ist die volle Systemleistung mit einer Million Mails pro Tag/90 Versendungen pro Sekunde ausschöpfbar.
Amazon prüft in dieser Zeit das Mail-Aufkommen des neuen Kunden auf Spam und erhebt erste Daten zur “Qualität” des Mailverkehrs (beispielsweise Rücklaufquoten und Beschwerden). Die Monitoring-Resultate fließen zum einen in Amazons interne Analytik ein, helfen aber auch den SES-Nutzern bei der Bewertung ihrer Mailings.