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Android Kommunikation mit Antiviren Apps schützen

Android Antivirus Apps

Schon zu Zeiten klassischer Handys geriet die Telefonie immer weiter ins Hintertreffen; stattdessen schrieben sich viele Kunden meist, die kurz als SMS bezeichneten, Textnachrichten. Auf modernen Smartphones hat auch dieser Service ausgedient: Der Versand von SMS ist vergleichsweise teuer; Chatservice-Apps oder diverse Clients für den Mail-Versand ermöglichen hingegen eine unbegrenzte Kommunikation – sogar mit Bildern. Dafür kann die Sicherheit dabei allerdings auf der Strecke bleiben.

Applikationen mit Sicherheitslücken

Es wurde bereits nachgewiesen, dass ganze Accounts einfach geknackt werden können, sofern Hacker und Opfer sich in demselben, öffentlichen WLAN-Netzwerk befinden. Egal ob ein Hotspot im Café oder das Netzwerk in der Uni genutzt wird – wirklich sicher ist die Übertragung nicht. Ermöglicht wird die Sicherheitslücke unter anderem auch dadurch, dass der Datenverkehr anders als bei der klassischen SMS eben nicht über das Mobilfunk-, sondern das Datennetz übertragen wird. Standardmäßig ist der Login mit den Benutzerdaten nicht verschlüsselt; Benutzername und Kennwort werden also im Klartext übermittelt und können abgefangen werden. Anders als beim herkömmlichen Mail-Versand auf dem Computer müssen die Apps hier noch nachziehen. Die Nutzer sollten in jedem Fall die Verbindungseinstellungen auf TLS oder SSL setzen, damit die Verbindungsdaten verschlüsselt übertragen werden. Die Einstellung „alle Zertifikate akzeptieren“ darf in der standardmäßig installierten App keinesfalls gewählt werden: Findet keine Überprüfung der Sicherheitszertifikate statt, ist auch der Nutzen der verschlüsselten Verbindung gering.

BKA-Virus findet Weg auf Smartphones

In ungünstigen Fällen kann das Smartphone überhaupt nicht mehr in Betrieb genommen werden. Das gilt vor allem dann, wenn es sich um ein Gerät mit Android-Betriebssystem handelt: Anders als die Konkurrenten Microsoft und Apple kontrolliert Google das Angebot im Play Store weniger gründlich. Zudem nutzen die wenigsten User Android in der aktuellen Version. Weil das System auf sehr unterschiedlichen Hardware-Plattformen genutzt wird, muss eine spezielle Anpassung der Updates auf das jeweilige Smartphone erfolgen – und das kann durchaus dauern. So überrascht es wenig, dass auch der heimtückische BKA-Virus seinen Weg auf mobile Android-Geräte fand: Bei dem Trojaner wird dem Nutzer vorgetäuscht, dass das Smartphone durch das Bundeskriminalamt gesperrt sei. Durch die Ausnutzung dieser Autorität sollen die Opfer dazu genötigt werden, Geld auf ein Bankkonto zu überweisen, damit eine Freischaltung des Gerätes erfolgt.

Anti-Viren-Apps bringen Sicherheit

Fachleute gehen davon aus, dass sich die Bedrohung durch Malware künftig sogar noch erhöhen könnte: Im globalen Maßstab steigt die Verbreitung von Smartphones derzeit noch. Je mehr potenzielle Ziele vorhanden sind, desto attraktiver ist es auch, Viren dafür zu programmieren. Um nicht Opfer solcher Attacken zu werden, sollte das Smartphone vorsichtig genutzt werden. Wie bei einem Windows-PC sollten Spam-Mails ungelesen gelöscht werden. Apps dürfen keinesfalls aus fremden Quellen stammen – wenn eine Applikation nicht im Play Store vertreten ist, gibt es dafür einen guten Grund! Ebenso sollten keine Downloads von Dateien mit der Endung .apk erfolgen, weil es sich dabei um installierbare Dateien handelt. Darüber hinaus bieten auch alle bekannten Virenhersteller einen Schutz für das mobile Betriebssystem an. Vor allem Bitdefender kann mit einer Security-App überzeugen, die einen hohen Sicherheitsstandard bietet und gleichzeitig die Systemressourcen schont. Letzteres ist bei einem Smartphone wichtig, weil sonst die Akkulaufzeit stark verringert wird. Ebenfalls empfehlenswert ist der Schutz von Norton und Kaspersky. Bei vorsichtiger Bedienung und einer solchen App halten sich Gefahren in Grenzen. Den kompletten Vergleich der Antiviren-Apps gibt es bei Netzsieger.de.

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